Bike Transalp Challenge 1998 Etappe 5

Tageszusammenfassung

Streckenlänge

60,1 Kilometer

Höhenmeter

1487 Höhenmeter

Siegerzeit

2h 25min 30sec

Unsere Zeit

3h 18min 30sec = Siegerzeit + 36%

Tagesplatzierung

65

Gesamtrang

66 = 3 Plätze verbessert

 

Heute sollte eine einfache Etappe über 60,05 km folgen mit "nur" 1487 Höhenmeter. Diese kürzeste Etappe ist jedoch auch notwendig, da die Königsetappe am sechsten Tag folgt mit über 100 Kilometer und 3314 Höhenmetern folgen wird.

Die ersten 17 Kilometer gings dem Tal entlang, nicht sehr spektakulär auf einem mittelbreiten Wanderweg mit ein paar Gegenanstiegen. Man merkte, daß heute das Tempo insgesamt höher ist als die Tage zuvor. Jeder wollte die kurze Etappe schnell hinter sich bringen. In Moena, einem Etappenort des Transalp 99 begann der erste Anstieg. Es ging bergauf Richtung Karerpaß auf einem sehr schönen Waldweg. Der Weg ging nicht stur nach oben sondern war immer etwas kupiert. Heute morgen machte es mir richtig Spaß zu fahren. Es war insgesamt mein bester Tag der Tour. Ich fühlte mich Top-Fit. An der Paßhöhe gings auf die vielbefahrene Hauptstraße hinunter zum Karersee. Dort gings wieder auf ein ziemlich ebenes Teilstück über die Latemarwiesen bis Obereggen. Eigentlich hätte ich die ganze Zeit schneller fahren können, aber Thomas hatte Probleme zu folgen. Ich denke, es war auch ganz gut für mich, die Kräfte etwas für den nächsten Tag zu schonen. Von Obereggen aus folgte dann schon der zweite und letzte Anstieg auf Reiterjoch.

 

Vom Reiterjoch aus hat mein einen sehr schönen Blick auf die umliegenden Berge. Es folgte nochmals eineAbfahrt nach Stava. Laut Roadbook sollten nun noch etwa 5 ebene Kilometer folgen und anschließend eine Abfahrt ins Ziel. Diese letzten Kilometer hatten es aber nochmals in sich. Es handelte sich um einen Singeltrack, der überhaupt nicht eben war sondern ständig auf und ab ging.

Letztendlich erreichten wir aber so früh wie sonst nie auf der Tour um 11.18 Uhr das Ziel in Castello. Heute nutzten wir einmal die frühe Zielankunft und fuhren nach der Zielankunft sofort in die nächste Pizzeria. Anschließend blieb noch genügend Zeit für einen kurzen Stadtbummel in dem doch etwas verschlafenen Cavalese.

Am Abend ließen wir einmal die Pastaparty ausfallen und sind in ein richtig gutes Restaurant zum Essen gegangen. Jeden Abend Pasta war nach 5 Tagen auch genug. Wir konnten keine Nudeln mehr sehen.

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